Mehrere Hundert Menschen fordern auf dem Rathausplatz Bern: Stopp Sozialabbau!

Kürzungen in der Sozialhilfe sind verkehrt! Die Gründe für Armut sind vielfältig, massgebend sind strukturelle Faktoren. Die Konsequenzen der Veränderungen im Arbeitsmarkt dürfen nicht einseitig auf diejenigen Menschen überwälzt werden, welche vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen werden. Armut lässt sich nicht wegsparen.

 

Medienmitteilung, 6. Juni 2017

 

600 Sozialarbeitende, Armutsbetroffene und Solidarisierende fordern heute auf dem Rathausplatz vom Kantonsparlament, den Sozialabbau zu stoppen. Sie fordern dies im Wissen, dass Kürzungen in der Sozialhilfe an den strukturellen Ursachen von Armut nichts ändern. Sie fordern dies, weil die Schuld an der Situation vorschnell Betroffenen zugeschrieben wird. Sie fordern dies, weil die Kürzungen die Zukunft von rund 15‘000 Kinder und Jugendliche im Kanton Bern betreffen würden. 

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Abschaffung der Arbeit auf Abruf

Mit der Aktion vom 29. März 2017  vor dem Staatssekretariat für Wirtschaft in Bern fordert die  «Allianz gegen Sozialapartheid» die Abschaffung der Arbeit auf Abruf. 

 

Medienmitteilung, 29. März 2017

 

Sehr viele Menschen nehmen aus grösster Not eine Arbeit an, welche ihnen überhaupt keine soziale Sicherheit gibt; vielmehr werden sie bei der Arbeitslosenversicherung und anderen Sozialwerken noch diskriminiert.

Diese Arbeitsverhältnisse gehören abgeschafft: wir fordern, dass in jedem Arbeitsverhältnis eine Mindestarbeitszeit zwingend festgelegt wird. Das Modell einer Jahresarbeitszeit gewährt z.B. genügend Flexibilität gegenüber flexiblen Arbeitsaufkommen. Die Menschen haben aber Anrecht auf eine durchschnittlich festgelegte Arbeitszeit.

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Armutsbekämpfung mit Leistungskürzungen zum Erfolg?

Das Komitee der Arbeitslosen und Armutsbetroffenen lehnt die geplanten Anpassungen im Sozialhilfegesetz ab. Wir fordern, dass die SHG-Revision wie ursprünglich geplant auf 2019 verschoben wird. Die gewonnene Zeit soll dazu genutzt werden, eine Revision einzuleiten, die ein soziales Existenzminimum garantiert.

 

Medienmitteilung, 30. August 2016

 

Die Vorlage basiert auf der realitätsfernen Annahme, dass eine rasche Erwerbsaufnahme durch nicht existenzsichernde Sozialhilfeleistung erreicht werden kann. Diese Annahme widerspricht allen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den Ursachen von Armut.

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Petition für ein Rahmengesetz für die Sozialhilfe

Mit unserer Petition bitten wir die eidgenössischen Räte, die Schaffung eines Rahmengesetzes für die Sozialhilfe unverzüglich in die Wege zu leiten. Dieses Rahmengesetz muss die Bedingungen und Verfahren in der Sozialhilfe für die ganze Schweiz einheitlich festlegen.

 

Medienmitteilung, 25. September 2015

 

Angesichts der Probleme der Sozialhilfe ist eine eidgenössisch einheitliche Regelung der Sozialhilfe dringend nötig. So sieht es auch SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen, die unser Anliegen unterstützt.

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Die gnädigen Herren von Bern und die Armut

Am 5. September 2013 hat der Bernische Grosse Rat beschlossen die Sozialhilfeleistungen im Kanton Bern um 10% zu kürzen. Er hat damit die Existenzsicherung von Armutsbetroffenen mit oder ohne Arbeit empfindlich getroffen. 

 

Medienmitteilung, 5. September 2013

 

Grosszügiger war der Grosse Rat in der Juni Session 2013, indem er die Bezüge seiner Mitglieder um 47,5 Prozent erhöhte. Dass die Mitglieder des Grossen Rates ihre gesamten Bezüge neu versteuern müssen, ist eigentlich eine Selbstverständ­lichkeit. Vor allem, da der Kanton Bern per Standesinitiative verlangt, dass auch Sozialhilfeleistungen zukünftig besteuert werden sollen.

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