Abschaffung der Arbeit auf Abruf

Mit der Aktion vom 29. März 2017  vor dem Staatssekretariat für Wirtschaft in Bern fordert die  «Allianz gegen Sozialapartheid» die Abschaffung der Arbeit auf Abruf. 

 

Medienmitteilung, 29. März 2017

 

Sehr viele Menschen nehmen aus grösster Not eine Arbeit an, welche ihnen überhaupt keine soziale Sicherheit gibt; vielmehr werden sie bei der Arbeitslosenversicherung und anderen Sozialwerken noch diskriminiert.

Diese Arbeitsverhältnisse gehören abgeschafft: wir fordern, dass in jedem Arbeitsverhältnis eine Mindestarbeitszeit zwingend festgelegt wird. Das Modell einer Jahresarbeitszeit gewährt z.B. genügend Flexibilität gegenüber flexiblen Arbeitsaufkommen. Die Menschen haben aber Anrecht auf eine durchschnittlich festgelegte Arbeitszeit.

Im Dossier «Arbeit auf Abruf» finden Sie konkrete Beispiele dieser Form von Ausbeutung.

Notre dossier «Travail sur appel» vous donne des exemples concrets de cette forme d’exploitation.

 

Die 2016 gegründete «Allianz gegen Sozialapartheid» kämpft für verbesserte Arbeitsbedingungen von prekär Beschäftigten, gegen Kürzungen  bei der Sozialhilfe, für einen erhöhten Grundbedarf, für eine menschenwürdige Existenz.

 

Der Allianz gehören folgende Organisationen an:

ADC - Genève

ADC La Chaux-de-Fonds

ADC Lausanne

ADC Neuchâtel

IG Sozialhilfe Zürich

IGA Basel

Internetcafé Planet 13

KABBA Bern

Liste 13

SUD, Vaud

SUD Etudiant-e-s et Précaires

 

Medienberichte

 

Radio RaBe 29.03.17

Gegen die Arbeit im Hamsterrad

 

Tribune de Genève 29.03.17

Quand le travail sur appel touche le fond

 

La liberté 29.03.17

Les associations demandent un salaire garanti et l'accès au chômage

 

SWI Swiss Info 29.03.17

Les associations demandent un salaire garanti et l'accès au chômage 

 

L’Evénement syndical 05.04.14

Le contrat zéro heure doit être aboli en Suisse!


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