

Newsletter 28. Januar 2009
ARMUT - MUTLOS?
Samstag, 30. Januar 2009, 09.30 - 13.30 Uhr
Quartierzentrum Wylerhuus, Wylerringstrasse 60, 3014 Bern
Eine Tagung der SP Stadt Bern
Macht Armut mutlos? Was brauchen von Armut Betroffene eigentlich? Erhalten Erwerbslose die notwendige Unterstützung, um sich weiterzubilden? Stimmt das Bild der unmündigen und faulen Erwerbslosen und Armen? Und was können wir dagegen tun? Gemeinsam mit direkt Betroffenen wollen wir Strategien erarbeiten. Die Tagung soll Initialzündung sein für politisches Handeln. Mehr ...
Stadtrat Bern 3/12/09
Aktiv gegen Armut
Der Berner Stadtrat setzt ein Zeichen gegen Armut: Firmen, die keine existenz sichernden Löhne zahlen, geraten unter Druck.
Gegen den Willen von Bürgerlichen und Grünliberalen hat die Stadtratsmehrheit am 3.12.09 ein SP/Juso-Postulat überwiesen, worin Massnahmen zur Armutsbekämpfung gefordert werden. Ruedi Keller als Präsident des Gewerkschaftsbundes Bern erachtet es als «äusserst schädlich» namentlich auch für die Wirtschaft, wenn Unternehmen sich mit Niedrigstlöhnen ungerechtfertigte Konkurrenzvorteile verschaffen. Mehr ...
Teuerungsausgleich für Sozialhilfeempfänger
Eine kleine «Kerze am Weihnachtsbaum» von Armutsbetroffenen zündete der Berner Stadtrat am 3. Dezember 2009 an, indem er das Postulat von Rolf Zbinden (pda) zum Ausgleich der Teuerung für Sozialhilfeempfänger guthiess. Der Gemeinderat wird sich bei den Skos-Gremien dafür einsetzen. Diese haben für das Jahr 2010 keinen Teuerungsausgleich vorgesehen. Mehr ...
AVIG Revision – Révision de la LACI
Stand der Beratungen im Parlament: Wie ihr vielleicht schon erfahren habt, hat der Nationalrat die Vorlage für die 4. Teilrevision der Arbeitslosenversicherung an den Ständerat zurückgeschickt. Zusätzlich zu den bisherigen Abbaumassnahmen kommen u.a. hinzu: Langzeitarbeitslose werden eine Kürzung der Taggelder hinnehmen müssen, denn nach einer Bezugsdauer von 260 Tagen soll die Höhe der Taggelder um fünf Prozent sinken. Eine Kürzung um weitere fünf Prozent ist nach dem Bezug von 330 Taggeldern vorgesehen. Die Wartezeiten für Personen ohne Unterhaltspflichten werden verlängert und unter 25-Jährige Personen werden 130 Taggelder bekommen– unabhängig davon wie lange sie einbezahlt haben!
Nächste Beratung: Die Frühjahressession findet vom 01. Bis zum 19. März 2010 statt. Der Ständerat wird noch mal über die Avig-Teilrevision diskutieren. Der Ausgang dieser Beratung ist noch unklar, das Referendumskomitee ist aber bereit das Referendum zu ergreifen.
État actuel de la consultation au parlement: Comme vous le savez peut-être, le Conseil national a renvoyé le projet de révision de l’assurance chômage au Conseil des états. En outre des mesures de démantèlement seront discutées : Les chômeurs de longue durée devront subir une baisse des indemnités journalières, car après une période de perception de 260 jours, le montant de l’indemnité journalière baissera de cinq pourcent et une baisse de cinq pourcent de plus est prévue après 330 indemnités journalières. Le temps d’attente pour les personnes sans obligation d’entretien va être allongé et jusqu’à l’âge de 25 ans les chômeurs ne recevront que 130 indemnités journalières – indépendamment de la durée de leur cotisation!
Prochaine Consultation: La session de printemps ce tiendra du premier au 19 mars 2010. Le Conseil des États rediscutera de la 4eme révision de la LACI. L’issue de cette consultation n’est pas encore prévisible, mais le comité référendaire est prêts a lancé le référendum.
Stellungsnahmen von SP, Grüne, Gewerkschaftsbund / Prise de Position du PS, des Verts et de l‘USS
SP / PS
Für die SP ist klar: Es darf nicht sein, dass nun auf dem Buckel der Arbeitslosen gespart wird, während der Staat den Verursachern der Finanzkrise mit Milliarden beigestanden ist. Schliesslich waren es die Eskapaden der Finanzwelt, die zu dieser schweren Rezession geführt haben. Gerade in dieser Situation die Leistungen für Arbeitslose zu kürzen statt einnahmeseitig die Arbeitslosenversicherung zu sanieren, ist verantwortungslos. Mehr dazu hier
Pour le PS, cela relève de l'évidence: les chômeurs ne doivent pas être les seuls à faire les frais de la crise, alors que les pouvoirs publics se sont rués au secours de ses principaux responsables en investissant des milliards de francs. En définitive, ce sont bien les dérives des milieux financiers et bancaires qui sont à la source de cette récession sans précédent. Dans cette situaion, réduire unilatéralement les prestations en faveur des personnes sans emploi plutôt que d'assainir l'assurance-chômage de manière globale est totalement irrresponsable. Plus d'informations à cette adresse
Grüne / Verts
Das Arbeitslosengesetz muss gestärkt und nicht geschwächt werden
Die grüne Fraktion setzt sich zur Wehr gegen den Inhalt des Revisionsprojekts der Arbeitslosenversicherung. Die aktuellen Vorschläge von Bundesrat und Ständerat verstärken die prekäre Lage derjenigen Personen, die am stärksten von der Krise betroffen sind. Sie sind kein Instrument für eine wirtschaftliche Wiederbelegung. Mehr ...
Renforcer l’assurance-chômage au lieu de lui porter atteinte
Le groupe parlementaire des Verts s’oppose au contenu actuel du projet de révision de la loi fédérale sur l’assurance-chômage. Les propositions actuelles du Conseil fédéral et du Conseil des Etats ne font qu’accentuer la précarisation des personnes les plus touchées par la crise et ne constituent en rien un instrument de relance économique. Plus …
SGB / USS
Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes: Übung abbrechen!
Die Revisionsvorlage wird vor allem die jungen Arbeitslosen und die Langzeitarbeitslosen treffen. Genau denen, die unter der Wirtschaftskrise am meisten leiden, wird damit der Schutz zusammengestrichen. Deshalb fordert der SGB einen Abbruch der Übung. Denn sanieren - und erst noch besser - lässt sich die Kasse auch mit dem geltenden Gesetz.
Medienmitteilung: Nationalrat auf Crashkurs
Paul Rechsteiner: Kontraproduktive Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes
Daniel Lampart: AVIG- Revision - Nicht nur unnötig, sondern sozial und wirtschaftlich unsinnig
Révision de la loi sur l'assurance-chômage: Arrêtons les bêtises !
Cette révision touchera d'abord les jeunes, ainsi que les chômeurs et chômeuses de longue durée. Précisément donc celles et ceux qui subissent le plus la crise économique ! C'est pour quoi l'USS exige que l'on y renonce. D'autant plus que l'on peut assainir cette assurance sans réviser la loi ; et cela, même mieux qu'en révisant la loi selon le projet du gouvernement..
Communiqué de presse: Le Conseil national va droit dans le mur
Spendenaufruf zum bevorstehenden Referendumskampf
Liebe Organisationen, Sympathisierende und Einzelpersonen
Wie ihr sicherlich schon erfahren habt, hat der Nationalrat die Vorlage für die 4. Teilrevision der Arbeitslosenversicherung an den Ständerat zurückgeschickt. Zusätzlich zu den bisherigen Abbaumassnahmen kommen u.a. hinzu: Langzeitarbeitslose werden eine Kürzung der Taggelder hinnehmen müssen, denn nach einer Bezugsdauer von 260 Tagen soll die Höhe der Taggelder um fünf Prozent sinken. Eine Kürzung um weitere fünf Prozent ist nach dem Bezug von 330 Taggeldern vorgesehen. Die Wartezeiten für Personen ohne Unterhaltspflichten werden verlängert und unter 25-Jährige Personen werden 130 Taggelder bekommen– unabhängig davon wie lange sie einbezahlt haben! Das Nationale Referendumskomitee ist sich darüber einig, dass es zum Referendum kommen muss. Jetzt heisst es sich gut vorbereiten und dazu gehören gute Finanzen. Um die Kosten zu begleichen, die wir bis jetzt ausgegeben haben (u.a. Homepage, Grafiker...) und für die zukünftigen Kosten der Kampagne sind wir auf jede Finanzielle Hilfe angewiesen!
Konto: PC 10-151395-2
Nein zum Abbau der ALV
La Chaux-de Fonds
Gerne senden wir Ihnen einen Einzahlungsschein. Bitte benützen Sie unser Kontaktformular.
Das nationale Referendumskomitee dankt im Voraus für Ihre Unterstützung.
Mit Freundlichen Grüssen Thomas Näf
Sujet : Appel aux donations pour la prochaine lutte référendaire
Chères Organisations et sympathisants
Comme vous le savez peut-être, le Conseil national a renvoyé le projet de révision de l’assurance chômage au Conseil des états. En outre des mesures de démantèlement seront discutées : Les chômeurs de longue durée devront subir une baisse des indemnités journalières, car après une période de perception de 260 jours, le montant de l’indemnité journalière baissera de cinq pourcent et une baisse de cinq pourcent de plus est prévue après 330 indemnités journalières. Le temps d’attente pour les personnes sans obligation d’entretien va être allongé et jusqu’à l’âge de 25 ans les chômeurs ne recevront que 130 indemnités journalières – indépendamment de la durée de leur cotisation. Le comité référendaire national est sûr qu’il faut lancer le référendum. Maintenant il s’agit de bien s’y préparer et pour cela il est nécessaire d’avoir de bonnes finances. Pour payer les dépenses que nous avons déjà dû faire (site internet, graphiste…) et pour payer les futurs coûts de la campagne nous sommes dépendants de chaque contribution financière.
CCP 10-151395-2
Non au démantèlement de la LACI
La Chaux-de Fonds
Le comité référendaire national vous remercie d’avance pour votre soutien.
Meilleures salutations Thomas Näf